Sambia Gruppe

Das neue Projekt 2017: Aufbau eines Jugendzentrums auf dem Gelände der KDF (Kaluli Development Foundation) im Gwembetal

Zwei junge „Weltwärtsfreiwillige“ sind über die Gossner Mission und Brot für die Welt, für ein Jahr in Sambia. Sie bauen, koordinieren/organisieren unter Einbindung der Jugendlichen vor Ort  das Jugendzentrum. Sie unterstützen und begleiten Aktivitäten wie Spiele, Computereinsatz, Filmvorführungen ….  und natürlich die Baumaßnahmen. Im Juni 2017 konnte schon die Einweihungsfeier stattfinden. Nach Janne und Marcel, die uns bis Sommer 2017  berichteten und Bilder schickten, sind nun Pia  und Susanne vor Ort. Sie entwickeln gemeinsam mit den Jugendlichen weitere  Ideen  und informieren uns zeitnah über den Stand des Projektes.

 

Sind Sie neugierig geworden, möchten Sie uns unterstützen und gemeinsam mit  uns handeln? Anregungen, Ideen geben und mitarbeiten? Sie sind  herzlich willkommen und: Wir freuen uns auf Sie!

 

Ansprechpartnerin:  Ina Gathmann 0234-795183 , ina_gathmanndontospamme@gowaway.yahoo.de

 

Jugendliche sind die Zukunft der Gesellschaft

Spendenkonto für Sambia der Ev. Kirchengemeinde Stiepel bei der Volksbank Bochum/Witten

IBAN: DE92 4306 0129 0180  0114 05

Stichwort: ‚Schulen‘, ‚Frauenförderung‘, Jugendzentrum‘ oder einfach ‚Sambia‘

Spendenbescheinigungen werden  auf Wunsch ausgestellt

Fairbunden mit Sambia

Seit 2001 besteht in der evangelischen Kirchengemeinde Stiepel ein reger Austausch mit Sambia

Sambia gehört laut Angaben der Vereinten Nationen zu den ärmsten Ländern der Welt. Der jüngste Human Development Index (HDI), ein „Wohlstandsindikator“, listet Sambia auf Rang 150 von 169 Staaten.

Das Ehepaar Hauke Maria und Hermann Rodtmann  bringt das Engagement für und die Kontakte zu den Menschen aus Sambia mit nach Stiepel.  Von 1997 – 2001 sind sie im Liaison Office /Verbindungsbüro der Gossner Mission in Sambias Hauptstadt  Lusaka tätig. Hauke Maria Rodtmann widmet sich vor allem der Dorfentwicklung und Anti-Aids-Aufklärung, sowie der Mitarbeiterschulung und Frauenarbeit in der dörflichen Region  Naluyanda.  Sie treibt ländliche Entwicklungsprojekte voran und trägt 2001 nach ihrer Rückkehr nach Deutschland  ihre Begeisterung für das afrikanische Land in die Gemeinde Bochum-Stiepel, wo sie sich bis heute engagiert.

2005: Eine kleine Reisegruppe von 8 Gemeindemitgliedern unter der Leitung von Pfarrer Pfläging und Hauke Maria Rodtmann besucht Sambia. Sie überzeugt sich vor Ort von dem Nutzen der bestehenden Projekte und sieht gleichzeitig den großen Bedarf an weiterer Hilfe. Einen ganz besonderen Eindruck haben  2 Vorschulen in Sikenya und Nkonkwa hinterlassen, hier fehlte einfach alles.

Das war das Startsignal – unsere Arbeit begann!

Vieles wurde seither auf den Weg gebracht:

In Sambia

Mit Spendenmitteln der Gossner Mission, ein beträchtlicher Teil davon aus Stiepel, wurden an vier Standorten Vorschulen errichtet. Mittlerweile werden diese Schulen als Grundschulen  von etwa 350 Kindern im Alter von 4 bis 8 Jahren besucht. Die Gebäude sind fertig gestellt. Bei einem vierten  fehlen noch das Lehrerhaus, Toiletten und ein Brunnen; an den drei anderen Standorten sind diese Einrichtungen inzwischen vorhanden. Die Familien erhalten bei Eigenbeteiligung  Zuschüsse zu Einrichtung, Reparaturen und Schulmaterialien.

Zur Stärkung der Gemeinwesen trägt unter anderem die Gründung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen bei, z.B. das Frauennetzwerk in Naluyanda. Frauen haben sich zu Gruppen zusammengeschlossen, um sich gegenseitig in ihren Bedürfnissen und Rechten zu unterstützen.

Im April 2016 ist  erneut eine Gruppe aus unserer Gemeinde nach Sambia gereist  und hat dort auch Projekte besucht. Besonders ermutigend waren die Eindrücke im Gwembe Tal.  Die gute Organisation der  landwirtschaftlichen Projekte, das Engagement für Gleichberechtigung,  insbesondere die Förderung der Mädchen hat uns gezeigt, dass  gute Menschen an richtiger Stelle viel bewirken können.

 

Sambias Bevölkerung liegt bei 16,7 Mio. Menschen (2016) mit einer jährlichen Wachstumsrate von ca. 3 %. Es gibt etwa 70 Ethnien mit je eigenen Sprachen und Bräuchen. Etwa die Hälfte der Einwohner ist 16 Jahre und jünger. Nur etwa 4 % sind älter als 60 Jahre. Sambia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate. Dies erklärt den starken Rückgang der Lebenserwartung zwischen 1990 und 2005 von 60 (im Jahr 1990) auf etwa 40 Jahre (2005).  In den letzten Jahren ist die HIV-Infektionsrate etwas gesunken. Die WHO gibt als durchschnittliche Lebenserwartung nun wieder 59 Jahre an (Stand 2015).

In Stiepel

2008   Wassertag an der Dorfkirche

2011   Afrikatag am Lutherhaus

Trommel- und Kunstworkshops mit dem sambischen Künstler Jerry Miko

Besuch von verschiedenen Menschen aus Sambia in unserer Gemeinde:

  • 2014 waren Judith Lungu (Kindergarten)  und Vincent Kageya (Schreinerei) zu einem 6-wöchigen Praktikum als ökumenische Botschafter zu Gast in Stiepel
  • 2013  Pfarrerin Alice Mulenga + und Pfarrerin Peggy Kabonde,  
  • 2017 war  Peggy Kabonde,  Generalsekretärin der UCZ  (United church of Zambia) bei uns zu Gast. Sie war offiziell zum Kirchentag eingeladen und hat  einige Tage zuvor auch unsere Gemeinde besucht.

Allein das Ehepaar  Rodtmann war in den letzten 10 Jahren Gastgeber  für über 20 verschiedene Menschen aus Sambia. Weitere Gemeindemitglieder waren Gastfamilien.

Afrika- Sambia, Ausstellung

Malereien von Hermann Rodtmann im Gemeindehaus Stiepel Dorf, Brockhauser Straße 74a vom 22.10. bis 03.12.2017

Vielfältiges Engagement für Spenden:

  • persönlich bei Sammlungen anlässlich von Geburtstagsfeiern, Jubiläen…
  • im Rahmen von  Kollekten bei besonderen Gottesdiensten wie Hochzeiten, Taufen…
  • Extra-Arbeitstag der Kindergartenmitarbeiterinnen im Advent. Samstags werden die Kinder betreut, die Eltern können shoppen gehen.
  • Erlös aus dem Verkaufsstand mit  Kunsthandwerk aus Sambia bzw. aus fairem Handel/Weltläden
  • Benefizkonzerte des Gospelchors CHILDren of Light
  • u.v.a.m.

Die besonders enge Verbindung zur Arbeit  der Gossner Mission gibt die Chance zu einem Austausch über anonyme Hilfe hinaus.